Festivals » Nachlesen » So war das Reeperbahn Festival 2010 - Tickets, Bands und Infos
09
So war das Reeperbahn Festival 2010
Von Donnerstag bis Samstag: Die Highlights! [26.09.2010]
Das Reeperbahn Festival 2010 läuft seit Donnerstag...
Foto: Katja Ruge
Intro und Festivalguide sind beim 5. Reeperbahn Festival auf dem Hamburger Kiez dabei. Unsere Eindrücke lest ihr hier.
Der Samstag: Captain Planet, Musée Mécanique, Nils Frahm, The Chap, Saboteur.
Das Publikum feiert eine Party, die Kids versuchen einen kläglichen Moshpit, die Band selbst schwärmt von Frank Turners Konzert vor wenigen Minuten, und König Boris nickt die Songs aus der zweiten Reihe voller Anerkennung ab. Das Reeperbahn Festival hat gehalten, was man sich von ihm versprochen hat. Dieses Konzert ist der endgültige Beweis.
Sonntag, 01:30 Uhr, Knust: Das Konzertprogramm endet mit einem Auftritt der Lokalmatadore Captain Planet im Knust. Könnte es besser und angemessener enden? Schließlich reden wir von einer von höchstens drei besten Punkbands derzeit. Für Auswärtige ist es besonders schön, Captain Planet mal in professionell mit angemessener Anlage sehen zu können, schließlich fährt die Band außerhalb Hamburgs immer noch gerne die Juze-Tour.
Samstag, 21:30 Uhr, Knust: Da schauen die zufälligen Besucher des Knust verwundert: Ihnen wurde The Chap als Band aus London angekündigt, begrüßt werden sie von der Bühne herab aber auf akzentfreiem Deutsch. Zwei Handvoll Fans in den ersten Reihen kennen sich besser aus, schließlich hören sie The Chaps wunderbares Album „Well Done Europe“ schon seit Monaten rauf und runter. Den Rest zieht das Quartett aber auch schnell in ihren Bann, denn ihr Konzert ist ein überdrehter Spaß aus Art-Pop, schmissigen Rhythmen, schrägen Tanzeinlagen und Grimassenschneiderei. Sicher einer der kreativsten und lustigsten Auftritte des ganzen Festivals, auch weil die Band sich auf's Sloganism versteht: "My generation needs another me!"
Samstag, 19:45 Uhr, Molotow: Eigentlich ist der Auftritt beim Reeperbahn Festival für Saboteur ein Heimspiel, ihnen scheint aber ein wenig unbehaglich zumute zu sein. Sänger Peter entschuldigt sich jedenfalls beinahe, dass seine Band und nicht die unbekannte, eigentlich geplante Gruppe auf der Bühne des Molotow steht. Denjenigen, die früh genug von dieser Änderung erfahren haben, macht das nichts aus – im Gegenteil. Schließlich ist Saboteurs 2008 auf Defiance Records erschienenes Album „A Place Where Painters Meet“ eines der unentdeckten Postcore-Highlights der letzten Jahre. Einen Hinweis auf ein mögliches neues Album gibt die Band an diesem Abend dennoch nicht. Sei's drum.
Auf der nächsten Seite – Der späte Freitagabend: Wolf Parade, Gonzales, PVT u. v. a.
» Zur Fotostrecke
Text: Carsten Schumacher;Peter Flore;Christian Steinbrink

Totally Enormous Extinct Dinosaurs - Neues Video zu »American Dream Part II«
Getaddicted - Tino Hanekamp liest in Köln
Foster The People - »Call I What You Want« (Ron Flieger Remix)
Platten der Woche - Heute mit Rummelsnuff, We Are Serenades u.v.m.
Intro gibt's jetzt wöchentlich - Jetzt die neue iPad-Ausgabe lesen!
Tonspion, Motor, Regioactive, Rap.de








