Konzerte » Artists

Artists

Vom Beginner, zum Revoluzzer, zum Diskotier - der hanseatische Näselbarde scheint sich nicht mit einer Rolle zufrieden zu geben. Bei den Absoluten Beginnern gab er noch den Reimreiter, um dann plötzlich bei "Searching For The Jan Soul Rebels" politischen Reggae zu fabrizieren. Da verteilte er Props für die RAF ("Die Söhne Stammheims") und eine Abfuhr an den unliebsamen Teil seiner Fanschaft ("Ich Möchte Nicht, Dass Ihr Meine Lieder Singt"). Im Moment ist er im Zeichen des Funks unterwegs und zeigt sogar beim unsäglichen "Bundesvision Song Contest", was für ein mitreissender Entertainer er sein kann.

mehr

Dave Matthews Band

Über 20 Millionen verkaufte Platten in den Vereinigten Staaten und trotzdem in Europa kaum einen Blumentopf gewonnen: Verstehen will man das nicht so richtig, denn Dave Matthews Musik ist eigentlich gut gemachter Konsens-Rock, der auch hier ins Stadion passen würde. Ein versierter Musiker und inspirierter Sänger ist er allemal – das unterschreiben auch namhafte US-Kollegen. Neil Young gab zum Beispiel sogar mal das Vorprogramm bei einem Matthews-Gig. Wer das alles nicht glauben mag, sollte sich mal die Live-DVD "The Central Park Concert" anschauen. Da wird mal eben locker vor 85.000 Menschen gerockt.

mehr

Die wichtigste Frage vorweg: Wie zum Henker spricht man diesen Namen aus? Also, am weitesten verbreitet ist die englische Schreib- und Sprechweise: Chk Chk Chk. Das achtköpfige Bandkollektiv aus New York lädt aber eindeutig dazu ein, einfach drei Silben eigener Wahl aneinander zu reihen. Also: Pow-Pow-Pow (für Rocky-Fans), Fuck-Fuck-Fuck (für den vulgären Typ) oder Pst-Pst-Pst (für Bibliotheksangestellte). Damit hat man aber immer noch nicht die zweitwichtigste Frage geklärt: Wie zum Henker nennt man die Musik von !!!? Vielleicht so: Electroacoustig-Progressive-House-Funk-Rock-Easy-Pop. Die Band ist da übrigens genau so ratlos.

mehr

Pearl Jam

Ohne Flasche Rotwein sieht man Eddie Vedder eigentlich nie auf der Bühne. Mit dieser in der Hand läuft der Pearl-Jam-Frontmann dann zu Hochform auf und knödelt heute noch immer genauso schön und herzerweichend wie damals in den 90ern, in der Hochphase des Grunge-Booms.

mehr

Maxïmo Park

Die Singstar-Variante von The Jam in verdammt gut: „A Certain Trigger“ (2005). Jeder Song ein Hit, jeder Gitarrenanschlag ein Zitat. Mit Paul Smith einen der angenehmsten Zeitgenossen am Mikrofonständer. Wenn Indie-Rock, dann bitte so. Sie koppeln aus und aus. „A Certain Trigger“ brachte es auf fünf Singles, „Our Earhtly Pleasures“ (2007) bis jetzt auf vier und ein Ende ist bisher nicht in Sicht. So gesehen verfügen Maxïmo Park über ein Single-Arsenal, das mit Nelly Furtado mithalten kann. Paul Smith hüpft, springt, jauchzt, gibt alles. Und das steckt nicht nur an, es weckt das Kind in einem. Egal wo das Quintett aus Newcastle in jüngster Zeit seine Hit-Revue aufschlug, es tat sich eine Hüpfburg auf.

mehr
Weiterlesen: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | vor

Alle Artists:

0 - 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Intro-LogoZDF Kultur

Tickets


Newsletter

Bescheidwissen über alles, was live ist!